Hier finden Sie Termine zu Auftritten von Thomas Declaude sowie von dessen Produktionen.
Texte und Lieder der Zwischenkriegszeit
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE, ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
Im Theater Konfrontation in der Wickenburggasse 19, 1080 Wien
Der Holocaust war nicht nur ein Verbrechen von unfassbaren Dimensionen, sondern in Österreich und speziell in Wien auch so etwas wie ein kultureller Suizid. Denn die jüdische Kultur war es, die Wien einst zur „Welthauptstadt des Geistes“ machte. Die Dichter, Sänger und Komödianten der Wiener Seele wurden ermordet oder vertrieben.
Gerade jetzt, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wieder grassieren, wollen die RE-ACTORS wenig bekannte Lieder und Texte jüdischer Künstler der Zwischenkriegszeit vor der Vergessenheit bewahren. Der so eigene Humor, den die Juden oft, und sogar in grösster Not, als Überlebensstrategie entwickelt haben, ist dabei vielleicht wichtigstes Zeugnis grossartiger Kreativität.
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Mit BENEDIKTA MANZANO (voc), THOMAS DECLAUDE (voc, git.), SYLVIA BRUCKNER (piano)
Im CAFE KORB in der Brandstätte 9, 1010 Wien
Was passiert, wenn drei eigenständig Kreative sich zusammentun?
Es entsteht etwas völlig Neues. Bekannte und noch
mehr unbekannte Texte und Lieder von BENEDIKTA MANZANO
und THOMAS DECLAUDE bilden, begleitet von der Freejazzerin
SYLVIA BRUCKNER ein poetisches Gewebe voller Brüche und
Überraschungen.
Lyrik, Witz und Aberwitz, sprachliche Zerrspiegeleien verflechten
sich mit musikalischen Improvisationen und werden auch
durch verbindendes Schauspiel sinnlich erfahrbar.
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Texte und Lieder der Zwischenkriegszeit
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE, ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
Im CAFE KORB in der Brandstätte 9, 1010 Wien
Der Holocaust war nicht nur ein Verbrechen von unfassbaren Dimensionen, sondern in Österreich und speziell in Wien auch so etwas wie ein kultureller Suizid. Denn die jüdische Kultur war es, die Wien einst zur „Welthauptstadt des Geistes“ machte. Die Dichter, Sänger und Komödianten der Wiener Seele wurden ermordet oder vertrieben.
Gerade jetzt, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wieder grassieren, wollen die RE-ACTORS wenig bekannte Lieder und Texte jüdischer Künstler der Zwischenkriegszeit vor der Vergessenheit bewahren. Der so eigene Humor, den die Juden oft, und sogar in grösster Not, als Überlebensstrategie entwickelt haben, ist dabei vielleicht wichtigstes Zeugnis grossartiger Kreativität.
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Die Ehe von Sarah und Richard: jahrelang eingeübte, alltäglich wiederholte Rituale, das sind die Säulen ihres bürgerlichen Tempels. Die Erotik aber ist erstickt.
Sarah empfängt im gemeinsamen Haus regelmäßig ihren Liebhaber. Richard ist damit einverstanden, und so lebt es sich in Frieden.
Bis Richard seine Eifersucht entdeckt. Als ihn aber Sarah damit konfrontiert, dass er sich ebenfalls eine erotische Nebenbeziehung leistet, wird es turbulent. und die bewährte Fassade bekommt Risse.
Während Sarah und ihr Liebhaber mal wieder ihr erotisches Abenteuer genießen, wandelt sich alles ins Groteske. Was nun passiert, damit hat niemand gerechnet...
Literaturnobelpreisträger Harold Pinter, Meister des absurden Theaters, lüftet die Maske des Boulevards.
Karl Maier
Teresa Wohlmann-Kreuch
Regie: Thomas Declaude
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Texte und Lieder von Benedikta Manzano
Zwölf Figuren zaubert die Schauspielerin, Sängerin und Autorin Benedikta Manzano auf die Bühne. Charakter-Typen, wie wir sie aus den Alltags- und Kunstwelten kennen, befangen in ihren Leidenschaften und Ängsten, ihren absurden Gedanken und Handlungen. Die Romantikerin, die Überfürsorgliche, der Boss, der Denker, der Sexsüchtige... - in einem Zerrspiegel erscheinen sie.
Ein Narrenreigen!
Der Tanz der inneren Dämonen aber wird lyrisch umsponnen. So erscheint im Bühnen + Welt-Circus zuweilen ein „Fahlgesicht mit Zylinder", vertieft in Poesie...
Inspiriert vom Enneagramm, einer dem alten Orient entstammenden Charakterstudie, hat BENEDIKTA MANZANO alle Texte und Lieder konzipiert.
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE und ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
Im SPEKTAKEL in der Hamburgerstraße 14, 1050 Wien
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... der Wiener Humor war jüdisch ...
Texte und Lieder der Zwischenkriegszeit
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE, ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
25. Februar 2022 — 19.30 Uhr
Im CAFE KORB in der Brandstätte 9, 1010 Wien
Der Holocaust war nicht nur ein Verbrechen von unfassbaren Dimensionen, sondern in Österreich und speziell in Wien auch so etwas wie ein kultureller Suizid. Denn die jüdische Kultur war es, die Wien einst zur „Welthauptstadt des Geistes“ machte. Die Dichter, Sänger und Komödianten der Wiener Seele wurden ermordet oder vertrieben.
Gerade jetzt, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wieder grassieren, wollen die RE-ACTORS wenig bekannte Lieder und Texte jüdischer Künstler der Zwischenkriegszeit vor der Vergessenheit bewahren. Der so eigene Humor, den die Juden oft, und sogar in grösster Not, als Überlebensstrategie entwickelt haben, ist dabei vielleicht wichtigstes Zeugnis grossartiger Kreativität.
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... der Wiener Humor war jüdisch ...
Texte und Lieder der Zwischenkriegszeit
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE, ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
9. und 10. Oktober 2020 — 19.30 Uhr
Im SPEKTAKEL in der Hamburgerstraße 14, 1050 Wien
Der Holocaust war nicht nur ein Verbrechen von unfassbaren Dimensionen, sondern in Österreich und speziell in Wien auch so etwas wie ein kultureller Suizid. Denn die jüdische Kultur war es, die Wien einst zur „Welthauptstadt des Geistes“ machte. Die Dichter, Sänger und Komödianten der Wiener Seele wurden ermordet oder vertrieben.
Gerade jetzt, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wieder grassieren, wollen die RE-ACTORS wenig bekannte Lieder und Texte jüdischer Künstler der Zwischenkriegszeit vor der Vergessenheit bewahren. Der so eigene Humor, den die Juden oft, und sogar in grösster Not, als Überlebensstrategie entwickelt haben, ist dabei vielleicht wichtigstes Zeugnis grossartiger Kreativität.
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... der Wiener Humor war jüdisch ...
Texte und Lieder der Zwischenkriegszeit
BENEDIKTA MANZANO, THOMAS DECLAUDE, ANEL AHMETOVIC (Akkordeon)
14., 15., 16. November 2019 — 19.30 Uhr
Im SPEKTAKEL in der Hamburgerstraße 14, 1050 Wien
Der Holocaust war nicht nur ein Verbrechen von unfassbaren Dimensionen, sondern in Österreich und speziell in Wien auch so etwas wie ein kultureller Suizid. Denn die jüdische Kultur war es, die Wien einst zur „Welthauptstadt des Geistes“ machte. Die Dichter, Sänger und Komödianten der Wiener Seele wurden ermordet oder vertrieben.
Gerade jetzt, wo Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wieder grassieren, wollen die RE-ACTORS wenig bekannte Lieder und Texte jüdischer Künstler der Zwischenkriegszeit vor der Vergessenheit bewahren. Der so eigene Humor, den die Juden oft, und sogar in grösster Not, als Überlebensstrategie entwickelt haben, ist dabei vielleicht wichtigstes Zeugnis grossartiger Kreativität.
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Der Sänger, Lyriker, Autor und Theatermacher Thomas Declaude präsentiert Lieder an die Liebe, Narrenlieder und Märchengeschichten über innere und äußere Reisen und Lieder an die Kunst (zu leben). Begleitet wird er dabei vom bekannten Jazzmusiker Wolfgang Puschnig, dem radio.string.quartet sowie Karen Asatrian und Martin Kelner.
In das Programm fließen u.a. Texte von William Shakespeare, Peter Henisch, H.C. Artmann, Hans Dieter Hüsch, Jacques Prevert, Leo Ferre und aus Thomas Declaudes Gedichtband „Ich trag als Maske mein Gesicht“ sowie aus seinem Erzählband „Eselsohren einer Geschichte“ ein.
„Ich möchte mit meinen Liedern und Texten das Publikum auf die abenteuerliche Entdeckungsreise mitnehmen, die das Leben darstellt, durch alle Höhen und Tiefen. Sehr glücklich macht es mich, mit derart phantastischen MusikerInnen poetische Lieder zu kreieren.“
Mit: Thomas Declaude, voc., git
.
Wolfgang Puschnig, sax., fl.
radio.string.quartet (Bernie Mallinger, violin., Igmar Jenner, violin., Cynthia Liao, viola., Sophie Abraham, cello)
Karen Asatrian, piano
Martin Kelner, git.
Ein Prozess findet statt. Um einen Krug geht es, der zerbrochen wurde. Aber nicht auf gewöhnliche Art. Dem „zerscherbten Faktum“ ist eine gewaltsame Annäherung an ein Mädchen vorangegangen. Ein junger Mann ist angeklagt, das Verbrechen begangen zu haben.
Der Richter ist seltsam. Einen Klumpfuss hat er und agiert so zweideutig, dass man meinen mag, er sei selbst der teuflische Täter. Plötzlich erscheint ein hoher Justizbeamter, um die Korrektness zu überprüfen.....
Kleists bekanntes Lustspiel zeigt eine komisch-tragische Gesellschaft: Bedacht auf den eigenen Vorteil verirren sich alle Beteiligte in wüste Aussagen und Widersprüche. Sogar der Teufel wird als Täter beschworen....
Kleist wirft in dem Drama die Frage auf, ob es überhaupt möglich ist aus der politisch und religiös dominierten Enge menschlichen Daseins einen Ausweg zu finden.
„Der zerbrochene Krug“ als „zerscherbtes Faktum“ ist auch ein Symbol dafür, wie sich im Mikrokosmos der Dorfgeschichte das (politische) Weltgeschehen widerspiegelt